Heute startete das diesjährige Ju-Jutsu-Do Sommerseminar vom 2.-5. Juni 2011 in Konstanz.
Mit Teilnehmern aus dem Bodenseeraum: Konstanz und Ravensburg, der Schweiz: March und den USA: Kalifornien.
Sensei Kai Thiemann, 6. Dan Ju-Jutsu-Do hieß alle Teilnehmer willkommen und startete in der ersten Einheit mit Grundformen der Selbstverteidigung. Zeitlupensparring, Upper und Lower Section game machten den Anfang.
Die SV - Kombinationen forderten eine präzise Ausführung der grundlegenden SV-Techniken.
Sensei Andreas Güttner, 5. Dan JJD brachte in der zweiten Einheit die Gruppe in den Boden und bearbeitete Standartsituationen in der Bodenlage.
In weiteren Einheiten des 6-stündigen Seminartages übten sich die Teilnehmer in einer Vielfalt von Grund- und Selbstverteidigungstechniken bis hin zu Feinform.
Die letzte Einheit des Tages brachte Fallschule und Prinzipien der Fortbewegung und schließlich eine gehörige Portion Kicks unter Zuhilfenahme der Matten.
Morgen: Parkour und mehr Ju-Jutsu-Do
Tag 2
Der Vormittag bot Sonne und Freizeit am Bodensee. Einige eisere Kämpfer wagten sich auch in die frischen Fluten.
Am Nachmittag startete der Trainingstag mit Parkour.
Auf flüssige und ökonomische Weise galt die unterschiedlichsten Hindernisse zu überwinden.
Dabei kam es vor allem darauf an, mit sich und der Umgebung in Harmonie zu kommen. Alles kann, nichts muss.
Für die zum Teil auch spektakulären Moves war das Parkdeck der Uni in Konstanz die richtige Kulisse.
Am Abend fand eine weitere Trainingseinheit Ju-Justu-Do in der Historischen Gymnastikhalle der Uni Konstanz statt. Sensei Kai Thiemann unterrichtete kurze und effektive Kombinationen für die praktische Selbstverteidigung.
Tag 3
Tag drei startete mit einer Grütelprüfung im Ju-Jutsu-Do, die alle Teilnehmerinnen nasch intensiver Prüfung mit Erfolg bestanden haben und somit die nächste Gürtelfarbe tragen dürfen.
Nach kurzer Pause ging es für alle weiter mit Sensei Kai Thiemann und Bewegungsformen für Kampfkünstler zur fließenden Überwindung verschiedener Hindernisse.
Nahtlos ging es über zur Selbstverteidigung gegen Schläge und diverse Griffe.
Sensei Andreas Güttner war vor allem eins wichtig, dass die Körpermechanik mit und ohne Waffen immer gleich funktioniert. Waffen, wie beispielsweise der Hanbo (Stock in der Länge von ca. 1m) dienen lediglich als Verlängerung.
Bewegungsprinzipien für Hebeltechniken konnten so mit der Waffe geübt und auch für die waffenlose Verteidigung verfeinert werden.
Doch ist ein Stock vor allen Dingen eine Schlagwaffe und das haben wir bei Kai Thiemann im Anschluß intensiv erfahren. Körperbeherrschung mit und ohne Waffen, in der SV und der Fortbewegung.
Das obligatoriche Grillen am Abend ging in einen geselligen und zum spannenden Hock rund um das Lagerfeuer über.
Tag 4
Am 4. und letzten Seminartag konnten die verbliebenen Teilnehmer ihren Gleichgewichtssinn beim Randori auf der Bank testen.
Mit dem Hanbo ging es bei Kai Thiemann dann noch einen Schritt weiter.
Andreas Güttner stellte das band als Gegenstand für die Selbstverteidigung vor und beendete seine Einheit mit Verteidigung gegen freie Messerangriffe mit Farbmarkierungsmessern.
In der letzten Einheit stand jeder Teilnehmer noch einmal im Mittelpunkt: bei der Abwehr von freien Angriffen mit Kontakt.
Damit endete das diesjährige JJD Sommerseminar an der Uni in Konstanz (viel zu früh). Es waren ein paar intensive, interessant und lehrreiche Tage. Vielen Dank an alle Beteiligten und auf ein baldiges Wiedersehen!
jujutsudo.net | jjd-rv.de | roninz.de
Das sieht nach Kampfkunst auf hohem Niveau aus.
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